Lesen ist für mich immer wichtig. Sei es die paar Seiten am Abend vor dem Einschlafen, sei es das komplett weggeschlürfte Buch auf einer Bahnfahrt oder das Hörbuch, das mich beim Sport begleitet. Viele der Bücher, die mich in diesem Jahr begleitet haben, wollten tatsächlich nicht „unterhalten“ im klassischen Sinn. Sie wollten etwas klären, aushalten, benennen. Oft ging es um Zugehörigkeit, um Verantwortung, um Brüche – persönliche wie gesellschaftliche.
Was mich an diesen Büchern besonders angesprochen hat: Sie erklären wenig, sie erzählen viel. Und sie trauen ihren Leser:innen zu, Ambivalenzen auszuhalten. Keine schnellen Antworten, kein moralischer Zeigefinger, dafür starke Stimmen und klare Perspektiven.
Kleine Dinge, die Licht in den Winter bringen: ausgewählte Geschenkideen für Menschen, die Kunst, Design und besondere Momente lieben. Mit dabei: meine aktuellen Zines, feine Tools für Wahrnehmung & Alltag – und ein Gutschein für alle, die lieber Erlebnisse verschenken.
Was in meinem Reisegepäck nie fehlt, sind nicht nur praktische Dinge wie Oropax, Halstuch, Powerbank oder VPN, sondern auch das Unsichtbare: Zeit, Langsamkeit und ein wacher Blick für Architektur, Design und Details am Wegesrand. Zwischen Packliste und Wahrnehmungsschule entsteht so meine ganz persönliche Reisestrategie – pragmatisch, durchdacht und offen für das Unerwartete.
